Umweltbildung mit Haltung: SPD-Abgeordnete besuchen Umweltstation Schloss Wiesenfelden

Im Rahmen der Ostbayern-Sommertour besuchten die beiden SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller und Nicole Bäumler das Umweltzentrum  Schloss Wiesenfelden im Landkreis Straubing‑Bogen. Es besteht seit Anfang der 1980er Jahre und ist damit die älteste nicht staatliche Umweltbildungs-einrichtung in Bayern. Seit 1996 ist das Schloss eine offiziell anerkannte Umweltstation des Freistaats Bayern – eine von aktuell 65 Einrichtungen, die in ganz Bayern Bildung für nachhaltige Entwicklung anbieten.

Die langjährige Leiterin des Umweltzentrums Beate Seitz‑Weinzierl empfing die SPD-Delegation. Gemeinsam mit dem erst vor kurzem verstorbenen Hubert Weinzierl, einem Pionier der Umweltbewegung – hat sie das Schloss bereits in den 1980er Jahren systematisch zu einem modernem Bildungszentrum ausgebaut. Das Projekt ist aus dem Bildungswerk des Bund Naturschutz entstanden, das den Grundstein für die heutige Einrichtung legte. Das Markenzeichen des Wiesenfeldener Umweltzentrums war von Anfang an ein ganzheitlicher, multidisziplinärer Ansatz: „Naturwissenschaft und Geisteswissenschaft, Natur und Kultur, Umweltethik und Politik müssen zusammen gesehen werden“, so die studierte Theologin und Bildungsfachfrau.

Daher stehen hier nicht nur Umweltschutz und Klimabildung auf dem Programm – zunehmend wird Demokratiebildung in Verbindung mit Umweltbildung vermittelt. Das Motto lautet: Was man kennt, schützt man – ob Natur oder demokratische Werte.

Martin Kreutz, SPD-Kreisvorsitzender und Kreisrat im Landkreis Straubing-Bogen, begleitete das Treffen und betonte die Rolle der Umweltstation als Bildungsanker für die Region.

Nicole Bäumler, bildungspolitische Sprecherin der BayernSPD-Landtagsfraktion, stellte das im Landtag eingereichte Antragspaket zur „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ vor. Sie unterstreicht, dass nur mit politischer Weitsicht und konsequenter Förderung ein ökologisch und demokratisch tragfähiges Bayern möglich ist.

„Während die Staatsregierung derzeit versucht, mit dem vierten Modernisierungsgesetz den jährlichen bayerischen Klimabericht abzuschaffen – ein zentrales Instrument zur Transparenz und Kontrolle der Klimapolitik – setzt die SPD auf mehr Bildung, mehr demokratische Mitbestimmung und klare Zielverpflichtung“, machte Bäumler deutlich. „Für uns sind Umwelt‑ und Demokratiebildung unverzichtbar“, ergänzte Ruth Müller. Als SPD werde man dranbleiben - für mehr Klimaschutz, echte Rechenschaft und eine moderne Umweltpolitik, die zu etwas verpflichtet.

Erneuter Tierschutzskandal: Ruth Müller kritisiert bayerisches Kontrollsystem scharf

Mit dem Fall im Landkreis Rosenheim sind es schon fast ein halbes Dutzend Tierschutzskandale in Bayern allein im laufenden Jahr. Eine aktuelle Anfrage an die Staatsregierung zu dem einige Wochen zurückliegenden Fall in Bad Grönenbach zeigt: Trotz diverser Beschwerden, Buß- und Zwangsgeldern blieben die zuständigen Behörden in Sachen Tierschutz nicht am Ball. Statt noch genauer hinzuschauen, verzichtete das Veterinäramt 2024 komplett auf Besuche. Für die SPD-Landwirtschaftsexpertin Ruth Müller ist klar: „Nach Verstößen muss es engmaschige Kontrollen geben. Es kann nicht sein, dass Tierquälereien in einem solchen Ausmaß nur durch Beschwerden aus der Bevölkerung aufgedeckt werden. Und der aktuelle Fall im Landkreis Rosenheim zeigt: Das System funktioniert einfach so nicht!“

In Burghart wird mit Sonnenenergie der Grundstein für den Grünen Wasserstoff gelegt
SPD-Mitglieder mit Ruth Müller (Mitte), Rebecca Höllerer (4. v. r.) und Ismail Ertug, MdEP (3. v. r.)

SPD-Delegation informierte sich vor Ort über den Ausbau der erneuerbaren Energien

Festwochenende der Naturfreunde Landshut zum 100jährigen Jubiläum

Patenbitten bei der Schirmfrau Ruth Müller, MdL

Hartnäckige Arbeit für den (Bund) Naturschutz

„Das ist eines der wichtigsten Gebiete für Wildbienen im Landkreis Landshut“, berichtete Johannes Selmansberger der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller bei deren Besuch am Ziegelberg in Vilsheim. Selmansberger ist seit 38 Jahren Vorsitzender der Ortsgruppe „Kleines Vilstal“ des Bundes Naturschutz, die er damals gründete. Seither bemüht er sich den Naturschutz und organisiert jährlich Pflanzaktionen. „Vor 38 Jahren war ich noch der Depp“, sagte Selmansberger unverblümt.

 

Ruth unterwegs:

Alle Termine öffnen.

26.06.2026, 16:00 Uhr JHV und Neuwahlen des VdK Pfeffenhausen

28.06.2026 - 04.07.2026 Informationsreise des Landwirtschaftsausschusses

07.07.2026, 13:00 Uhr Fraktionssitzung

07.07.2026, 14:00 Uhr Plenarsitzung

Alle Termine

Meine Arbeit im Bayerischen Landtag

Anträge und Anfragen sind das Kernstück der parlamentarischen Arbeit, Die von mir initierten oder mitgetragenen Initiativen finden Sie hier

Gläserne Abgeordnete

WebSozis

Soziserver - Webhosting von Sozis für Sozis WebSozis

Besucher

Besucher:530539
Heute:1087
Online:14

Suchen