Viel erreicht, aber noch nicht am Ziel

Festabend zu 100 Jahre Frauenwahlrecht der SPD-Landtagsfraktion mit Ausstellung und geschichtlichem Rückblick

Landau. Die Geschichte des Freistaates Bayern ist mit den Sozialdemokraten eng verknüpft. Das hob MdL Ruth Müller, Betreuungsabgeordnete für den Stimmkreis Dingolfing-Landau, am Montagabend hervor: Im Glassaal des Kastenhofs hatte die SPD-Landtagsfraktion zur Feierstunde „100 Jahre Frauenwahlrecht“ eingeladen.


 

Starke Frauen für eine starke SPD - es ist Zeit für eine Frau an der Spitze der BayernSPD

Die Vertreterinnen der AsF-Niederbayern (Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratische Frauen) mit ihrer stellvertretenden Vorsitzenden Bettina Blöhm und der frauenpolitischen Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Ruth Müller, MdL ließen es sich nicht nehmen, der designierten Parteivorsitzenden der BayernSPD Natascha Kohnen bei einem Treffen in Landshut zu ihrem klarem Votum zu gratulieren. Im Gespräch mit den Frauen stellte Natascha Kohnen das Thema „Zeit“ in den Mittelpunkt. Das betreffe alle Bürgerinnen und Bürger und zwar über Generationen hinweg. Gerade Familien wünschen sich mehr Zeit für ihre Kinder, den Partner oder sich selbst in einem durchgetakteten Berufsalltag. Eine Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung habe ergeben, dass sich die Menschen auch mehr Zeit für Ehrenämter, Zeit für das Vereinsleben wünschen. Besonders interessierten sich die niederbayerischen SPD Frauen für das Modell der Familienarbeitszeit, mit dem Eltern mehr Zeit für ihre Kinder haben können, ohne gravierende Einschnitte im Einkommen erleben zu müssen, die sich dann negativ auf die Rente auswirken. Gerade die Niederbayerinnen haben im Landesdurchschnitt die niedrigsten Renten, wies die frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Ruth Müller auf ein Problem hin, dass durch lange Erwerbsunterbrechungen, Teilzeitarbeit und Minijobs verschärft werde.

Foto v. l. n. r.: Anja König, Maria Manske, Patricia Steinberger, Ute Kubatschka, Natascha Kohnen, MdL; Maria Haucke, Ruth Müller, MdL und Bettina Blöhm, stellvertretende Vorsitzende der AsF Niederbayern

Die Witwenrente als Lebensziel?

Informationsveranstaltung der Landtags-SPD in der Stadthalle: Ein starkes Land braucht starke
Frauen

Pfarrkirchen. War früher wirklich alles besser? Ganz sicher nicht für die Frauen – darin waren sich beim frauenpolitischen Empfang der SPD in der Stadthalle die Besucherinnen und auch die vereinzelten männlichen Gäste einig. Bis heute habe sich die im Grundgesetz festgeschriebene Gleichberechtigung in vielen Bereichen in keiner Weise durchgesetzt.

Wenn Berufsuntätigkeit belohnt wird

Warum das Ehegattensplitting nicht mehr in eine moderne Gesellschaft passt

Endlich Lohngerechtigkeit zwischen Mann und Frau herstellen!

MdL Ruth Müller zum Equal-Pay-Day

Zum Dringlichkeitsantrag der SPD-Landtagsfraktion „Mehr Lohngerechtigkeit zwischen Mann und Frau!“ kam als erste Rednerin die Landshuter Abgeordnete Ruth Müller zu Wort. Im SPD-Antrag wurde die Staatsregierung aufgefordert, auf Bundesebene konstruktiv daran mitzuwirken, dass auf Grundlage der Einigung des Koalitionsausschusses vom 6. Oktober 2016 ohne weitere Verzögerung eine gesetzliche Regelung zur Lohngerechtigkeit zwischen Mann und Frau gefunden werde. Der Antrag wurde von der CSU-Mehrheit in namentlichen Abstimmung mit 80 Nein-Stimmen und 13 Stimmenthaltungen abgelehnt.

Ruth unterwegs:

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