Vorgaben für den sozialen Frieden

Veröffentlicht am 30.03.2023 in Allgemein

SPD Senioren Dingolfing-Landau / Rottal-Inn mit Vertretern des bayerischen Landtages waren beim Gewerkschaftstag in Straubing. Die vollbesetzte Joseph-von- Fraunhofer-Halle am vergangenen Wochenende stand im Zeichen von sozialer Gerechtigkeit und die betroffene Aufmerksamkeit zum Krieg in der Ukraine. So lobte Bernhard Stiedl Vorsitzender des DGB Bayern und Hauptredner dieser Veranstaltung die umfassenden Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung im Rahmen der Pandemie und des verabscheuungswürdigen Angriffskrieges Russlands, um die Belastungen für die Mensen und die Wirtschaft einzudämmen. In diesem Zusammenhang forderte der bayerische DGB-Landesvorsitzende einen „Zukunftspakt für Bayern“, zur Gestaltung der Transformation und zur Bewältigung der Fachkräftebedarf. „Mit dieser Herausforderung des  Zukunftspaktes wollen wir Gewerkschaften mit der Bayerischen Staatsregierung und den Arbeitgebern unsere Zukunft im Freistaat mitgestalten.“ Es muss, alles getan werden, dass Unternehmen aufgrund der hohen Energiekosten keine Beschäftigten entlassen, nicht ins Ausland abwandern oder ihr Geschäftsmodell aufgeben müssen, so der DGB Vorsitzende Stiedl. „Klar ist aber auch: wer auf Staatshilfe setzt, kann nicht gleichzeitig Dividende an Aktionäre ausschütten. Wer staatliche Hilfen erhält, kann nicht gleichzeitig massenweise Stellen vernichten, Standorte schließen oder verlagern“, betonte der bayerische DGB-Landesvorsitzende. Aber auch der einzelne werde laut Stiedl durch die explodierenden Preise vor gewaltige Probleme gestellt. Deshalb brauche es gerade jetzt vernünftige Tarifabschlüsse, die die Kosten der Inflation aufzufangen helfen. Bernhard Stiedl betonte: „Wer jetzt von uns als Gewerkschaften Lohnzurückhaltung verlangt, will in Wahrheit nichts anderes, als die Krisenbewältigung allein den Beschäftigten aufladen. Gute Löhne schaden der Wirtschaft nicht, sie helfen ihr!“  Die Einkommens - und Reichtum-Schere klafft immer weiter auseinander: In diesem Land tragen die stärksten Schultern den kleinsten Rucksack. Damit muss Schluss sein, so sagte Bernhard Stiedl, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbandes Niederbayern. Auch die Wichtigkeit eines Faire-Lohne-Gesetzes für alle, die keine Tarifbindung haben. und eines Tariftreue-,- und Vergabegesetzes. Ruth Müller MdL, SPD Generalsekretärin sowie Christian Flisek SPD MdL und SPD Gewerkschaftsmitgliedern waren sich darüber einig, dass nur mit diesen Vorgaben der soziale Frieden gewährleistet ist.

Bildbeschreibung:
v.l. Hartmut Manske, Benjamin Lettl, Ruth Müller MdL, Christian Flisek MdL, Dr. Jürgen Rampmaier, Dr. Monika Müller-Rampmaier, Klaus Huber, Franz Adam und Maria Manske.

 

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