50 Jahre Sozialdemokratie in Buch gefeiert

Veröffentlicht am 03.11.2022 in Allgemein

Am 29. Mai 1970 wurde der SPD-Ortsverein Buch gegründet. Das wurde nun – mit zwei Jahren coronabedingter Verspätung – gefeiert.

Besonders gewürdigt wurde dabei die Rolle von Ehrenbürger und Altbürgermeister Franz Göbl, der 24 Jahre lang Bürgermeister war. Auf seine Initiative gehen unter anderem die Gründung der Sozialstation sowie die Neubauten von Seniorenheim, Bürgersaal und Kinderkrippe zurück. Höhepunkt war aus seiner Sicht der Besuch der MINT-Werkstatt von Bundeskanzlerin Angela Merkl am 4. September 2015, machte er in seinem bebilderten Rückblick deutlich. 

Als Bürgermeister war Göbl hauptberuflich tätig und konnte so seine ganze Zeit und Energie dem Amt widmen. Der weitaus größere Teil der Kommunalpolitiker sei ehrenamtlich tätig, an Abenden und Wochenenden, betonte die SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Ruth Müller. Dazu zählen im Landkreis Landshut unter anderem die 70 Kreisräte sowie etwa 600 Gemeinderäte, weiterhin stellvertretende Bürgermeister, Ortssprecher und viele mehr. „Wenn über Politikerinnen und Politiker geschimpft wird, wird oft vergessen, dass die wenigsten, die politisch aktiv sind, dies hauptberuflich machen“, betonte Müller. Neben ihrer Tätigkeit als Landtagsabgeordnete ist sie selbst ehrenamtlich Kreisrätin und Gemeinderätin in Pfeffenhausen sowie in unterschiedlichen Funktionen bei diversen Vereinen.

Ehrenamtlich politisch aktiv zu sein, bedeute für die Mitglieder des SPD-Ortsvereins – auch wenn sie selbst kein Mandat haben - viel Arbeit. Es gelte Bürgergespräche und Informationsveranstaltungen zu organisieren, Vor-Ort-Termine wahrzunehmen und den SPD-Ortsverein bei Veranstaltungen von Vereinen und Kirche zu repräsentieren. Dazu komme die Mitarbeit in Arbeitsgruppen oder Arbeitskreisen innerhalb der Partei. Viel zu oft werde dieses politische Engagement nicht geschätzt oder gar lächerlich gemacht. „Deshalb will ich heute allen hier in der SPD Buch von ganzem Herzen danken“, betonte Müller. „Ihr alle tragt dazu bei, dass Artikel 21 des Grundgesetzes, der besagt, dass Parteien bei der politischen Willensbildung mitwirken, gelebt wird“, unterstrich sie.

Die Mitglieder des SPD-Ortsverein setzen sich dabei in ihren verschiedenen Positionen für die Belange ihrer Mitmenschen ein – um Krippenplätze zu schaffen, die Verkehrsanbindung zu verbessern, Sportmöglichkeiten zu erhalten oder die Feuerwehr anständig auszustatten. Einige von ihnen sind von Anfang an dabei und wurden deshalb von der Ortsvorsitzenden Sabine Gröger für 50-jährige treue Mitgliedschaft ausgezeichnet: Karin Ramsauer, Anton Grabinger, Hermann Schneider und Reinhard Tandler. Eine Ehrung für 25 Jahre lange Mitgliedschaft erhielt Thomas Ramsauer. Und jeweils ein Anerkennungspreis für langjähriges politisches Engagement erhielten Karl-Heinz Becker, Annemarie Becker und Franz Göbl. „Ihr alle seid Vorbilder für politisches Engagement“, betonten Müller und Gröger. Zusammenhalt, Solidarität und der Kampf für Demokratie und Freizeit seien die Werte der SPD – gerade auch in schwierigen Zeiten wie diesen, in denen es ehrenamtliches politisches Engagement mehr denn je brauche.

 

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