Weihnachtswünsche können erfüllt werden

Veröffentlicht am 17.12.2014 in Wahlkreis

Die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller hat sich entschlossen, in diesem Jahr keine Weihnachtsgrußkarten drucken zu lassen, sondern überreichte stattdessen eine Spende für das Hospiz in Vilsbiburg.

Stellvertretend für den Förderverein Hospiz e. V. nahm der erste Vorsitzende Timo Grantz die Spende in Höhe von 250 Euro entgegen. Der Förderverein wurde gegründet, um die Deckungslücke, die durch den Betrieb des Hospizes entsteht, auszugleichen. Nach dem Gesetz müsse das Hospiz 10% der Kosten über Spenden erwirtschaften und könne so Menschen in ihren letzten Lebenstagen manchen Wunsch erfüllen. Ohne Spenden wäre dies sonst nicht möglich, erläuterte Timo Grantz. Im Januar 2012 ging das Hospiz Vilsbiburg in Betrieb, es ist das einzige Hospiz in Niederbayern. Die Bewohner werden von einem speziell für die Hospiz- und Palliativversorgung ausgebildeten Team betreut. Wer ins Hospiz kommt, leidet in der Regel an einer unheilbaren Krankheit und hat nur noch wenige Tage, Wochen oder Monate zu leben. „Gerade die Diskussion um die Sterbehilfe macht deutlich, dass wir in Zukunft ein dichteres Netz an Hospizen und Palliativabteilungen brauchen, um eine bessere Sterbebegleitung zu ermöglichen“, so MdL Ruth Müller.

 

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