SPD legt Wert auf „was Gscheids“

Veröffentlicht am 25.08.2021 in Landwirtschaft & Forsten

 Vizepräsident des Bayerischen Landtags Markus Rinderspacher, SPD-Bundestagskandidat Dennis Schötz und die stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller besuchen Hubermühle

„Wenn man was gscheid machen will, dann funktioniert’s“ – das resümierte Johannes Huber, der Inhaber der Huber Mühle, in Bezug auf die mühleneigene Turbine, die seit 1920 laufe und mittels Transmission den ganzen Betrieb antreibe. Langlebige und nachhaltige Produktion sei der Schlüssel zum Erfolg. Dass es funktioniert in der Huber-Mühle, gerade weil es dort „was Gscheids“ gibt, davon konnten sich der Vizepräsident des Bayerischen Landtags Markus Rinderspacher, SPD-Bundestagskandidat Dennis Schötz, die stellvertretende Vorsitzende der BayernSPD-Landtagsfraktion Ruth Müller, Marktgemeinderat Roßmann Paul und Bürgermeister der Nachbargemeinde Neufahrn, Peter Forstner, sowie weitere Vertreterinnen und Vertreter der niederbayerischen SPD vor Ort überzeugen. Inhaber Johannes Huber beeindruckte sie mit einer Führung durch die Mühle in Oberlindhart, bei der die SPD-Delegation den Weg des hauseigenen Getreides hin zum hochwertigen Mehl und wiederum weiter zum regionalen Brot verfolgen konnte. Beides, Brot und Mehl, wird neben zahlreichen weiteren selbsterzeugten Produkten sodann direkt vor Ort im zur Mühle gehörenden Naturkostladen angeboten – „regionaler geht’s nicht“, zeigte sich MdL Ruth Müller begeistert. In all ihren Standbeinen – Mühle, Landwirtschaft, Bullenmast, Sägewerk und Direktvermarktung – setzen Johannes Huber und seine Familie auf die von ihm betonte Langlebigkeit und Nachhaltigkeit. Sogar das Mahlen des Getreides ist CO²-neutral: Die Mühle wird mit Wasserkraft betrieben, das Sägewerk mit Strom aus der eigenen Solaranlage. Johannes Huber berichtete vom stetig wachsenden Zuspruch: „Die Leute wollen wieder vermehrt wissen, wo ihre Lebensmittel herkommen“. Vor allem junge Familien würden momentan neu entdecken, was schon Eltern und Großeltern praktizierten: Eigenes Brot backen, mit Mehlen experimentieren, Wert auf lokale Erzeugnisse legen. Dabei würde man laut Johannes Huber beispielsweise lernen, dass Teig nicht immer gleich sein könne: “Das gibt es nur in Großbäckereien“. Vielmehr müsse man sich beim Backen nach dem eigenen Gefühl richten, in der industriellen Fertigung fehle das. Wie gut es andersfunktioniert, ist auch am hauseigenen Brot merkbar: “Unser Brot kann man warm essen und sich dann ins Bett legen – da drückt nichts“. Die SPD-Besucher waren sich einig: Die Huber-Mühle verdiene es, als „regionale Oase“ bezeichnet zu werden. Der Oberlindharter Betrieb sei ein Musterbeispiel für den perfekten Warenkreislauf, resümierte Bundestagskandidat Dennis Schötz, „nachhaltig, lokal und hochwertig“. Er bekräftigte: „Derartige Produktion und Direktvermarktung müssen wir in Zukunft noch viel mehr fördern – sowohl politisch als auch durch unser eigenes Konsumverhalten“.

 

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