SPD fordert Schaffung von Kriseninstrumenten

Veröffentlicht am 02.03.2015 in Landwirtschaft & Forsten

Ruth Müller: Bauern dürfen nach dem Auslaufen der Milchquote nicht im Stich gelassen werden

Die Landshuter Abgeordnete Ruth Müller, Mitglied im Landwirtschaftsausschuss, zeigt sich anlässlich der Plenardebatte in der letzten Woche enttäuscht über die Gleichgültigkeit der Staatsregierung gegenüber den bayerischen Milchbauern.

Die SPD hatte in einem Antrag Kriseninstrumente gefordert, welche im Falle eines eklatanten Milchpreisverfalls nach Auslaufen der Milchquoten greifen würden.

"Mit der Liberalisierung der Märkte kann es zu einer extremen Ausweitung der Milchproduktion kommen, die bayerischen Milchbäuerinnen und Milchbauern müssten am Weltmarkt in Konkurrenz mit der Agrarindustrie agieren. Im Falle eines Preisverfalls müssen wir dem Markt Leitplanken geben, welche die Milchproduktion in Bayern auf Dauer sichern!“, mahnten die SPD-Agrarpolitiker. Im Falle eines Preisverfalls müssten Maßnahmen ergriffen werden, um Angebot und Nachfrage wieder in Einklang zu bringen.

 

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