Pflegeberufe sollen attraktiver werden

Veröffentlicht am 16.04.2014 in Bundespolitik

Bundesfamilienministerin Schwesig plant Gesetz zu kostenloser einheitlicher Pflegeausbildung

 

Die Landshuter Landtagsabgeordnete Ruth Müller begrüßt angesichts des drohenden Pflegenotstands die Pläne der Bundesregierung zur kostenlosen Ausbildung von Alten- und Krankenpflegern. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) informierte nach einem Bund-Länder-Treffen der für Gesundheit und Pflege zuständigen Minister am Mittwoch in Berlin die Gesundheits- und Sozialpolitiker_innen der SPD, dass das heute oft fällige Schulgeld entfalle und künftig Alten- und Krankenpfleger eine kostenlose gemeinsame Ausbildung absolvieren sollen. Nach einer Verständigung mit den Ländern über Finanzierung und Inhalte solle kommendes Jahr ein entsprechendes Gesetz auf den Weg gebracht werden. „Angehende Altenpfleger müssen in vielen Ländern noch Schulgeld zwischen 30 und 200 Euro im Monat für ihre Ausbildung zahlen. In Bayern wurde erst vor kurzem das Schulgeld abgeschafft“, so Ruth Müller. Die fächerübergreifende Ausbildung werde den Pflegeberuf an sich attraktiver machen, zeigte sich Müller überzeugt. Im Mai findet auf Initiative der Landshuter Abgeordneten ein Fachgespräch mit Altenpflegeschulen aus Bayern im Landtag statt.

 

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