Obst und Gemüse werden frei Haus geliefert

Veröffentlicht am 19.03.2015 in Landespolitik

MdL Ruth Müller und Christine Skala von der Höhenberger Biokiste besuchten KiTa St. Peter

Eifrig schnippelten die Kinder der „Fröschegruppe“ am Vormittag schon Äpfel, Karotten, Paprika und Gurken, um sie dann gemeinsam mit ihren Gästen bei der Brotzeit zu verspeisen.

„Seit Dezember bekommen wir über das von der EU-kofinanzierte „Schulfrucht-Programm“ einmal in der Woche frisches Obst und Gemüse frei Haus von der Höhenberger Biokiste geliefert“, berichtete die Gruppenleiterin Ingrid Stoller. Sie hatte sich im Herbst 2014 an das Abgeordneten-Büro von Ruth Müller gewandt auf der Suche nach einem passenden Lieferanten für die KiTa in der Münchnerau. Die Zusammenarbeit mit der „Höhenberger Biokiste“ klappt unkompliziert und als Dankeschön für die gute Vermittlung waren Christine Skala und Ruth Müller zum Frühstück bei den „Fröschen“ eingeladen.

Beeindruckt zeigten sich die beiden beim Rundgang durch den Kindergarten vom großzügigen Raumkonzept, das noch nach den Maßstäben der frühen 1990er Jahre errichtet wurde. Die KiTa-Leiterin Veronika Lechinger erläuterte die verschiedenen Räume und überall konnten die beiden Besucherinnen die Kindergartenkinder beim Verspeisen der Obst- und Gemüseteller beobachten. „Wir haben viel Abwechslung in der wöchentlichen Lieferung und so lernen die Kinder verschiedene Obst- und Gemüsesorten und ihre Zubereitung kennen“, so Veronika Lechinger. Die Abwicklung zwischen Lieferant und KiTa erfolge problemlos, versicherten Lechinger und Skala übereinstimmend. Über 200 Schulen und KiTas werden mittlerweile wöchentlich von der Höhenberger Einrichtung beliefert und so kämen jede Woche rund 16.000 Kinder in den Genuss von frischem Obst und Gemüse. Allerdings sei die Abrechnungspraxis mit dem Ministerium mittlerweile deutlich bürokratischer geworden, berichtete Christine Skala der Abgeordneten. Da die Landshuter Abgeordnete auch aus anderen Regionen in dieser Hinsicht angesprochen wurde, versprach sie, beim Landwirtschaftsministerium nachzufragen und sich für eine leichter zu handhabende Regelung einzusetzen. „Die gute Idee des Schulfruchtprogramms soll nicht durch überbordende Bürokratie bei der Abrechnung erschwert werden“, so Müller.

 

Bildunterschrift: MdL Ruth Müller (2. V.re) mit KiTa-Leiterin Veronika Lechinger und Gruppenleiterin Ingrid Stoller (li) sowie Christine Skala (re)

 

 

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