Netzdienliche Speicher, Resilienz – und klare Regeln für Netzverträglichkeit

Veröffentlicht am 22.09.2025 in Allgemein

SPD-Politiker besuchen Bayernwerk in Altdorf

Die SPD-Kreistagsfraktion Landshut besuchte zusammen mit den SPD-Gemeinderäten das Bayernwerk in Altdorf, um über Versorgungssicherheit, Netzausbau und Speicher zu sprechen. „Wir wollen uns im Rahmen unseres diesjährigen Schwerpunkts mit dem Thema „Sicherheit“ auch um die Energiesicherheit in der Region kümmern“, so Ruth Müller, MdL. Auf Unternehmensseite nahmen Michael Kollmeder, Leiter des Kundencenters Altdorf, und Dr. Andreas Kießling, Leiter Politik und Vorstandsbüro, teil.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Systembalance zwischen „Dunkelflaute“ und „Hellbrise“ als Gegenstück: An sonnig-windstarken Tagen entstehen enorme Energiemengen, die das Netz verarbeiten oder speichern muss. „Resilienz ist mehr als Technik: Wir schützen kritische Infrastruktur, sichern Energie- und Nahrungsversorgung und machen uns unabhängiger von Despoten – mit starken Netzen, klugen Speichern und einer konsequenten Digitaloffensive“, sagt Ruth Müller. Damit das gelingt, braucht es klare Regeln für Netzverträglichkeit, damit Speicher und Erzeuger netzdienlich arbeiten, Einspeisespitzen abgeflacht und Abregelungen vermieden werden. „Mehr Photovoltaik ist großartig – aber ohne netzdienliche Speicher verschenken wir Potenzial. Unser Ziel ist, Mittags-Spitzen der Hellbrise abzuflachen, Anschlüsse zu beschleunigen und das Netz stabil zu halten, damit der Strom dort ankommt, wo man ihn braucht“, machte der Neufahrner Bürgermeister Peter Forstner deutlich.

Neben Technik war Sicherheit ein Thema: Die Resilienz unserer Energienetze hat beim Bayernwerk höchste Priorität. Bei der Digitalisierung der Energienetze wird das Thema Cybersicherheit von Anfang an berücksichtigt. Neben vorbereitenden Schutzmaßnahmen stärkt und verbessert das Bayernwerk die eigenen Datenschutz- und IT-Sicherheitsmaßnahmen fortlaufend.

In seinem Vortrag informierte Michael Kollmeder über den Fortschritt zentraler Infrastrukturmaßnahmen in der Region. Schwerpunkte sind der Ausbau des Umspannwerks Rottenburg, die Verdichtung des Mittelspannungsnetzes sowie gezielte Netzverstärkungen zur Integration neuer Photovoltaikanlagen. Vor allem in älteren Wohngebieten steigt der Strombedarf deutlich, bedingt durch den zunehmenden Einsatz von Elektromobilität und Wärmepumpen. Die laufenden Projekte tragen dazu bei, die Versorgungssicherheit zu erhöhen und die Netze für die Anforderungen der Energiewende zu rüsten.

Für die beiden Altdorfer Gemeinderäte Hans Seidl und Michael Kapfhammer war die Besichtigung des neuen, modernen Umspannwerks in Altdorf ein spannender Blick in die Praxis. Die Führung verdeutlichte, wie Netzausbau, Automatisierung und Sicherheitskonzepte zusammenspielen und warum Redundanzen sowie netzdienliche Speicher entscheidend sind, damit die Energiewende zuverlässig im Alltag ankommt.

 

Ruth unterwegs:

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