Mit Florian von Brunn bei LAKUMED: Medizinische Versorgung sicherstellen!

Veröffentlicht am 02.03.2023 in Allgemein

Einigkeit über Notwendigkeit einer Reform -  Anderenfalls sind viele Kliniken gerade auf dem Land nicht mehr zu halten.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Florian von Brunn und die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ruth Müller haben bei ihrem Besuch des Krankenhauses Landshut-Achdorf betont, medizinische Versorgung gerade auch auf dem Land sicherstellen zu wollen. Im Gespräch mit der Klinikleitung ging es insbesondere um die geplante Krankenhausreform. Von Brunn: "Jeder und jede Beteiligte weiß: Wie es ist, geht es nicht weiter - wir brauchen eine Krankenhausreform. Anderenfalls sind viele Kliniken gerade auf dem Land nicht mehr zu halten. Wir wollen den Fortbestand einer guten medizinischen Versorgung im Flächenstaat Bayern."

Jakob Fuchs, geschäftsführender Vorstandsvorsitzender der LAKUMED Kliniken, Prof. Dr. Johannes Schmidt, ärztlicher Vorstand der LAKUMED Kliniken, sowie Dr. Raimund Busley, ärztlicher Direktor des Krankenhauses Vilsbiburg, freuten sich über das Interesse der Politiker an den Themen, die die LAKUMED Kliniken derzeit bewegen. Der momentan kursierende Entwurf für das Bundesgesetz habe bei LAKUMED zu Besorgnis geführt. "Wir sehen natürlich, dass sich etwas ändern muss“, sagte Fuchs. "Es muss aber vernünftig durchdacht werden, zu den Gegebenheiten und Notwendigkeiten vor Ort passen, und wir brauchen Zeit. Sonst werden viele Häuser nicht überleben." „Im Gutachten wird davon ausgegangen, dass kleinere Häuser generell schlechtere Medizin machen“, sagte Dr. Busley. Dies sei aber nicht automatisch der Fall. „Wir machen in vielen Abteilungen Medizin auf universitärem Niveau“, bestätigte Prof. Dr. Schmidt. Durch diverse Spezialisierungen, beispielsweise in den vielen zertifizierten Zentren, habe man bei den LAKUMED Kliniken eine Kombination aus Spitzenqualität und wohnortnaher Versorgung geschaffen, welche durch die Reform nicht gefährdet werden dürfe.

Von Brunn stellte in dem Gespräch klar, dass der Entwurf nur ein erster Vorschlag sei - und dass im Mittelpunkt der Reform eine bessere finanzielle Versorgung der Krankenhäuser stehe. Er kündigte an, mit Minister Lauterbach zu sprechen und ihm die Bedenken und Vorschläge zu übermitteln. "Wir als SPD wollen gute Krankenhäuser und medizinische Versorgung für alle. Wir wollen die Kliniken unabhängiger machen von rein wirtschaftlichen Kriterien. Und die kommunalen Krankenhäuser stärken. Dafür ist der persönliche Austausch wichtig. Und wir nehmen natürlich auch Bedenken und Kritik von den Fachleuten vor Ort sehr ernst."

Die örtliche Abgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Ruth Müller betonte im Gespräch: „Ich kenne die Qualität und Leistungsbereitschaft unserer Landkreiskrankenhäuser seit mittlerweile drei Jahrzehnten und bin froh, dass unser Kreistag sich stets nicht nur finanziell für die Weiterentwicklung und den Erhalt einsetzt. Krankenhäuser sind für die Menschen da und nicht, um Profit zu generieren. Deshalb ist es uns so wichtig, dass LAKUMED in kommunaler Trägerschaft bleibt.“

Krankenhausfinanzierung sei Ländersache, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende von Brunn abschließend. Die Sorge der Krankenhäuser zu nutzen und jetzt kampagnenartig Stimmung gegen die Bundesreform zu schüren, halte der SPD-Fraktionsvorsitzende für falsch.

 

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