Mehrere Ehrungen und Neuzugänge

Veröffentlicht am 11.10.2022 in Ortsverein

SPD-Ortsverein diskutierte bei Jahresabschlussessen über die Energiekrise

Niederaichbach. Der SPD-Ortsverein Niederaichbach hat seine Mitglieder zusammen mit den Mitgliedern des Unabhängigen Bürgerblocks zu einem vorgezogenen Jahresabschlussessen in den Landgasthof Scheugenpflug in Hüttenkofen eingeladen. Dabei wurden langjährige Mitglieder geehrt und Neumitglieder begrüßt.

Vorsitzende Kerstin Schanzer zeichnete gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Ruth Müller und Vilsbiburger Bürgermeisterin und Kreisrätin Sibylle die Mitglieder Haseneder Lydia, Sabine Unverzagt und Ade Welitschko für jeweils 25 Jahre Mitgliedschaft aus. „Ihr seid der Partei immer treu geblieben, auch wenn uns der Wind immer mal wieder kräftig ins Gesicht blies. Vielen Dank für eure Unterstützung in den vielen Jahren,“ so Schanzer. Alle drei erhielten eine Urkunde und die silberne Ehrennadel. Als Neuzugänge im Ortsverein Niederaichbach durfte die Vorsitzende Fabian Huber und Simon Schanzer begrüßen, die von der Kreisvorsitzenden das Parteibuch überreicht bekamen.

Landtagsabgeordnete Ruth Müller ging in ihren Ausführungen speziell auf die Herausforderungen der Energieversorgung in Bayern ein: „Die zwölf Jahre seit dem beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie sind in Bayern nahezu ungenutzt verstrichen“, erinnerte Müller. Anstatt die erneuerbaren Energien auszubauen, hätten die Ministerpräsidenten Seehofer und Söder die Windkraft zum Erliegen gebracht und mit Unterstützung der Freien Wähler den Bau der Stromleitungen von Norden nach Süden verhindert. Gemeinsam mit den Kreistags- und Landtagskollegen habe sie bereits im April begonnen, mit energieintensiven Betrieben in Niederbayern ins Gespräch zu kommen, um auszuloten, wo Einspar- oder Wechselpotentiale vorhanden seien. Denn viele Firmen, wie beispielsweise die Ziegelbranche, die Glas- und Porzellanhütten seien auf eine beständige und hohe Temperaturzufuhr angewiesen, da ansonsten die Produktionswannen unbrauchbar werden. „Hunderte von Arbeitnehmern sind in diesen mittelständischen Unternehmen beschäftigt und auf eine sichere und bezahlbare Energieversorgung angewiesen“. Gemäß dem Sprichwort: „Wenn der Wind der Veränderung weht, kann man Mauern bauen oder Windmühlen“, wünschte sich Müller, dass in den Köpfen des bayerischen Ministerpräsidenten und des Wirtschaftsministers endlich die Mauern fallen, die den Ausbau der erneuerbaren Energien verhindert haben und Platz gemacht werde für Windräder. Darüber hinaus sei es an der Zeit, mit neuen politischen Ideen und Köpfen für frischen Wind in der Bayerischen Staatsregierung zu sorgen.

In der anschließenden Diskussion unterstrich die Vilsbiburger Bürgermeisterin und Kreisrätin Sibylle Entwistle die Ausführungen der Abgeordneten mit ihren Erfahrungen aus der Kommunalpolitik: „Die Last auf den Schultern der Kommunen ist enorm! Es ist an der Zeit, dass die Landespolitik endlich vernünftige Rahmenbedingungen schafft, damit vor Ort die Energiewende zügig umgesetzt werden kann!“

 

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