Gratisobst an Schulen und Kitas: Auch jüngere Kinder sollen endlich profitieren

Veröffentlicht am 11.01.2019 in Landwirtschaft & Forsten

Ruth Müller: Staatsregierung muss mit eigener Initiative gesunde Ernährung von Kindern vorantreiben

Ruth Müller, ernährungs- und landwirtschaftspolitische Expertin in der BayernSPD-Landtagsfraktion, fordert eine Ausweitung des sogenannten EU-Schulfruchtprogramms auch auf jüngere Kinder in Bayern. "Noch immer sind Kinder von unter drei Jahren in Kitas ausdrücklich aus dem EU-Obstprogramm ausgenommen", betont Müller. Dieses ursprünglich von der SPD geforderte Programm ermöglicht es Schulen und auch Kindertageseinrichtungen, Obst kostenlos anzubieten.

Derzeit nehmen 7.482 Einrichtungen in Bayern an dem Programm teil, wie eine Anfrage Müllers an die Staatsregierung bestätigt. "Da seitens der EU noch kein Vorstoß für jüngere Kinder erfolgt ist, fordern wir die Staatsregierung auf, hier endlich selbst aktiv zu werden", erklärt die Niederbayerin.

Generell müsse die Staatsregierung jetzt dafür sorgen, dass alle Schulen und Kindertageseinrichtungen mit kostenlosem Obst, Gemüse und Milchprodukten beliefert werden. "Gerade in jungen Jahren ist es wichtig, dass die Weichen für gesunde Ernährung gestellt werden. Schlechte Essgewohnheiten und damit Diabetes Typ 2, Adipositas und Herzerkrankungen haben so weit weniger Chancen."

 

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