Mirskofen. FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer und SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller trafen sich mit den Vertretern der Waldbesitzervereinigung, dem Vorsitzenden Ludwig Huber, Försterin Susanne Ritter und VizeVorsitzenden Josef Graf.
Mirskofen. FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer und SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller trafen sich mit den Vertretern der Waldbesitzervereinigung, dem Vorsitzenden Ludwig Huber, Försterin Susanne Ritter und VizeVorsitzenden Josef Graf.
Huber machte die Klimaerwärmung für die derzeitige Waldsituation verantwortlich: Durch die steigende Verdunstungsraten trockneten die Böden weiter aus. Müller erkundigte sich nach Alternativen, doch Huber und Ritter erklärten, dass es in Deutschland auch weiterhin Früh- und Spätfröste geben werde, was wärmeliebende Baumarten nicht gut vertragen. Den Klimawandel habe man aus forstwissenschaftlicher Sicht verschlafen. Graf warf ein, dass Holzgebäude – so paradox es auch klinge – günstigere Brandeigenschaften haben als Stahlkonstruktionen, sprich sicherer sind. Nicole Bauer machte sich für die Waldbesitzer stark: „Die CO2-Bindung und positive Wirkung des Waldes muss bei Steuer und Zertifikatehandel honoriert werden.“
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