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Der Gesundheit von Frauen mehr Beachtung schenken

Veröffentlicht am 28.05.2022 in Gesundheit

Seit 35 Jahren nimmt der internationale Aktionstag für Frauengesundheit die psychische und physische Gesundheit der Frauen in den Blick. Nach über zwei Jahren mit dem Coronavirus lasten die Auswirkungen und Einschränkungen der Pandemie auf der weltweiten Bevölkerung und haben ihre nachhaltigen Spuren hinterlassen. Noch immer hat das Virus die Welt im Griff. Aber zu Recht werden die Forderungen lauter, ein Resumee zu ziehen, wo das pandemische Geschehen die größten Folgen hinterlassen hat. Die Politik muss prüfen wie und wo Schadensbegrenzung betrieben werden muss.

Die Landtagsabgeordnete Ruth Müller, gleichzeitig stellvertretende Fraktionsvorsitzende und frauenpolitische Sprecherin ihrer Fraktion hat es sich daher zur Aufgabe gemacht hinzuschauen wie sich die besonderen Belastungen der letzten 26 Monate auf die bayerischen Frauen ausgewirkt haben. Daher hat sie bei der bayerischen Staatsregierung unter anderem detailliert nachgefragt was bereits über die gesundheitlichen Auswirkungen von Corona auf die weibliche Gesundheit und Seele bekannt ist. „Seit Monaten höre ich immer wieder, wie immens erschöpft sich Frauen fühlen und was sie alles in Zeiten des Lockdowns leisten mussten“, so Ruth Müller, „hier ist es allerdings nicht mit einem guten Gespräch oder mit einem verständnisvollen Nicken getan. Was wir brauchen sind verlässliche Zahlen und Fakten, wo wir stehen, was zu tun ist und wo wir Veränderungen für die Zukunft fordern müssen.“ Die Abgeordnete verlangt, dass der Gesundheit von Frauen mehr Beachtung geschenkt werden muss: „Die aktuellen Zahlen zeigen eindeutig, dass wir in Bayern einen stärkeren Fokus auf die geschlechterspezifische Erfassung und Auswertung von LongCovid und PostCovid Daten brauchen. Ich denke ein eigener bayerischer Gesundheitsbericht könnte hierfür der richtige Weg sein“, so die Abgeordnete. Darüber hinaus möchte sich Müller dafür einsetzen, dass das Fördervolumen für aktuelle Forschungsprojekte zum Post- und Long-Covid-Syndrom deutlich erhöht wird: „Man weiß inzwischen, dass Frauen sehr viel häufiger an Long-Covid-Erkrankungen wie Erschöpfung, Atemnot, Schlafstörungen sowie Depressionen leiden. Daher muss das Geschlecht bei allen gängigen Covidstudien deutlich stärker berücksichtigt werden“, formuliert Ruth Müller ihren Anspruch sowohl an die Forschung als auch an die bayerischen Regierungsparteien. Die aktuellen Zahlen der Krankenkassen geben ihr recht: Bayerische Beschäftigte haben ihm vergangenen Jahr so oft am Arbeitsplatz gefehlt wie noch nie. Bei Frauen lässt sich beispielsweise eine Steigerungsquote an Fehltagen wegen psychischer Krankheiten von fünf Prozent errechnen. „Die KVB in Bayern hat zum gegenwärtigen Zeitpunkt aber noch nicht mal ein spezielles Versorgungsprogramm für coronabedingte seelische Erkrankungen bei Frauen entwickelt“, so Ruth Müller, „ich bin mir aber sicher, dass es in diesem Bereich über die bekannten Zahlen hinaus eine große Dunkelziffer gibt und präventive Angebote wichtiger sind denn je.“

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