Brauchtum braucht‘s

Veröffentlicht am 09.08.2018 in Bildung & Kultur

SPD-Fraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher und Ruth Müller, MdL beim Informationsgespräch mit dem Bayerischen Trachtenverband in Holzhausen

Rund 160.000 Erwachsene, sowie über 100.000 Kinder und Jugendlich engagieren sich ehrenamtlich im Bayerischen Trachtenverband. Die Herausforderungen, denen das Ehrenamt in der heutigen Zeit gegenübersteht, waren zentrales Thema der extra aus dem Ostallgäu, Weilheim-Schongau und dem Berchtesgadener Land angereisten Vorstandschaft, die sich im Trachtenkulturzentrum Holzhausen mit dem Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Markus Rinderspacher und der Landtagsabgeordneten Ruth Müller zum Austausch traf. Auch der zweite Bürgermeister der Gemeinde Geisenhausen, Siegfried Kaschel, ließ sich diese Diskussion nicht entgehen. Die zunehmende Bürokratie mache es immer schwieriger, Menschen für ehrenamtliche Führungsaufgaben zu motivieren, so Max Bertl, Vorstand des Bayerischen Trachtenverbandes. Angesichts der zahlreichen Vorgaben und Regelungen würde sich die Vorstandschaft hier mehr Ermessensspielraum wünschen. Dieses Ansinnen unterstützt die Landtags-SPD. „Außerdem wäre es erstrebenswert, die ehrenamtlich aufgewendete Zeit mit in die Altersvorsorge einfließen zu lassen, da wertvolle Beitrage für die Gesellschaft auch entsprechend honoriert werden sollten“, fügt Ruth Müller hinzu.

Neben dem im Frühjahr in Kraft getretenen Gesetz zur Freistellung von Arbeitnehmern für Zwecke der Jugendarbeit, was im Übrigen noch viel zu wenig bekannt sei, so Christian Heilmeier, Geschäftsführer der Landesjugend, würde sich die SPD darüber hinaus eine Ausweitung des Bildungsfreistellungsgesetzes auf den ehrenamtlichen Bereich wünschen. Ein entsprechender Antrag, so Markus Rinderspacher, wurde jedoch von der Mehrheitspartei abgelehnt. Umso bedauerlicher angesichts der Tatsache, dass mit Ausnahme von Sachsen und Bayern in ganz Deutschland eine Freistellung für ehrenamtliche und gesellschaftspolitische Fortbildungen gängige Praxis sei.

Auch im Bereich Bildung, sowie Ladenschluss an Sonn- und Feiertagen finden sich zwischen SPD und Trachtenverband viele Gemeinsamkeiten. Gerade die Vermittlung von heimatlicher Kultur und Tradition sei übergreifend in Fächern wie Deutsch, Geschichte oder Kunst gut lösbar, sind sich Ruth Müller und Geschäftsführer Andreas Oberprieler einig. Gerade in unserer schnelllebigen, vernetzten Gesellschaft sei ein geschützter Rahmen, der Zeit für Familie und Erholung biete, wichtiger denn je, so Günter Frey, stellvertretender Vorsitzender des Trachtenverbandes. Markus Rinderspacher stimmt dieser Aussage uneingeschränkt zu: „Daher ist die SPD auch die einzige Partei, die sich voll und ganz hinter den Sonn- und Feiertagsschutz stellt.“

 

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