Bienen brummen im bayerisch-böhmischen Park in Bogen

Veröffentlicht am 30.06.2022 in Landwirtschaft & Forsten

„In der grünen Lunge der Stadt Bogen, dem Europapark Bayern-Böhmen geht es den Bienen gut“, erklärte der Vorsitzende des Imkervereins Bogen-Oberalteich Hans Wagner der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der SPD im Bayerischen Landtag, Ruth Müller, MdL bei ihrem Besuch. Müller, die im Umwelt- und Landwirtschaftsausschuss tätig ist, ist zugleich seit fast neun Jahren imkereipolitische Sprecherin ihrer Fraktion und deshalb stets mit den Imkern im Austausch über aktuelle Entwicklungen und besondere Projekte. Begleitet wurde Müller von den SPD-Mitgliedern aus Bogen. Neben dem Vorsitzenden war auch der Kreisvorsitzende der Imker im Landkreis Straubing Bogen, Fritz Schildbach sowie der Bezirksvorsitzende Otto Koetterl gekommen, um die besondere Idee des Bienenlehrpfads im Europa-Park vorzustellen.
 

„Alleine in der Region Straubing haben wir über 500 Imker, die in zwölf Vereinen organisiert sind“, berichtete Kreisvorsitzender Fritz Schildbach. „Zum Glück interessieren sich in ganz Bayern wieder mehr Menschen für das imkern und beginnen mit ihrer Ausbildung“, zieht Bezirksvorsitzender Koetterl ein positives Fazit der Entwicklungen der letzten Jahre. Bei den rund 4.000 Bienenvölkern wird noch fleißig Nektar und Pollen gesammelt, bevor in Kürze das letzte Schleudern ansteht und das Bienenjahr zu Ende geht. Zeit, um ein erstes Fazit zu ziehen: „Dieses Jahr war bisher wirklich gut“, sind sich die drei Imker einig. Denn im Frühjahr gab es keine späten Fröste mehr und die Obst- und Rapsblüte habe den Bienen gute Nahrung geliefert. „Doch neben dem Honigertrag darf man auch die Bestäubungsleistung der Bienen nicht vergessen“, so Müller. Und dazu brauche es neben den Honigbienen auch die vielen Wildbienenarten. Bei diesem Stichwort hakte Hans Wagner ein und berichtete, dass man bereits überlege, im Europapark zusätzlich zum Lehrbienenpfad und Bienenschaukasten auch ein Sandarium, also ein Sandbeet für Wildbienen anzulegen. Denn die meisten Wildbienen nisten im Boden und seien anders als die Honigbienen nicht in einem Schwarm oder Bienenstock zuhause. Müller war es hier ein Anliegen, für eine naturnahe Gartengestaltung zu werben, die den Bienen, Insekten und anderen Kleintieren Lebens- und Nahrungsraum bietet. Auch die Kommunen können durch späte Mahd der Straßenränder oder bienenfreundliche Ansaaten der Zierflächen einen wichtigen Beitrag leisten. „Mit unserem Bienenlehrpfad wollen wir beim Spazierengehen dazu einladen, dass sich die Menschen informieren können, woher unser Honig kommt und wie die Zusammenhänge der Natur sind“, so Fritz Schildbach. Herausforderungen für die Imkerei gebe es – trotz eines guten Honigjahres genug, waren sich die Imker mit der Landtagsabgeordneten Ruth Müller einig: Wachsverfälschungen, Honigmischungen, der Klimawandel und Schädlinge wie die Varroa-Milbe machen den Imkern und den Bienen zu schaffen. Hier konnte Müller über einige Anträge und Initiativen im Landtag berichten und appellierte auch an die Verbraucher, beim Einkauf darauf zu achten, dass nur qualitativ hochwertiger Honig gekauft werde.

 

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