Zum Artikel "Vertrauen in den Sozialstaat stärken", LZ vom 18. September:
Der Bericht über den Manuela Schwesig-, Natascha Kohnen- und Ruth Müller-Besuch gibt stimmig die Inhalte wieder. Aber mir fehlt die entstandene Wirkung. Ich erwartete drei Reden mit Angriffen, Mahnungen, Verteufeln etc. Aber nein: Es entstand ein Miteinander. Allein die ungezwungene Art der Vorstellung der Lebenswege mit den geschickt und unaufdringlich garnierten Appellen waren ein wahrer Genuss. Wir konnten erfahren, dass alle über das Engagement auf kommunaler Ebene den Einstieg in die Politik fanden. Jede hat ihre praktische Berufserfahrung. Jede hatte und hat das Ziel einer konkreten Verbesserung – und nicht das politische Mandat. In den Wechselduetten kam unter anderem auch der verantwortungslose Umgang mit den Sozialwohnungen zur Sprache. Da ja die Kita-Plätze zur Vorschulzeit zählen, sollten sie generell kostenfrei sein. Allein die überzeugende Beantwortung von Fragen zur von der Staatsregierung ausgebremsten Mietpreisbremse war ein Kabinettstückchen. Die drei Solostimmen, die beiden harmonischen, ungekünstelten Duette hatten ein klares Ergebnis: Ich freu mich auf mehr! Stephan Hansen, Ergolding-Piflas

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