Bahnhof in Neufahrn soll barrierefrei werden

Veröffentlicht am 18.10.2017 in Landespolitik

Niederbayerische SPD-Landtagsabgeordnete stellen Antrag zum barrierefreien Ausbau Neufahrn bis 2023

Antrag wird am Donnerstag im Landtag behandelt

Der Neufahrner Bahnhof ist ein stark frequentierter Knotenpunkt zwischen Nürnberg, Straubing und München, mit viel Schul- und Pendlerverkehr. In der Umgebung des Bahnhofs finden sich einige Seniorenheime und Neubaugebiete für junge Familien. Es steigen somit häufig Menschen, oft auch mit Rollatoren oder Kinderwägen, in Neufahrn ein und aus. Für Fahrgäste ist ein barrierefreier Ausbau eines Bahnhofs eine große Erleichterung. Das weiß auch die Gemeinde Neufahrn, die dafür gesorgt hat, dass die Toiletten und Parkplätze barrierefrei wurden, während es der Bahnhof selbst aber nur zu einem kleinen Teil ist. "Ein barrierefreies Gleis ist nicht genug“, erläutert verkehrspolitischer Sprecher Bernhard Roos (SPD).

Bisher muss ein Fahrgast, der Barrierefreiheit benötigt, seine Fahrt mindestens drei Tage vorher bei der Bahn anmelden, um dann am Tag der Reise Hilfeleistung zu erhalten. Dies sei eine umständliche Mehrbelastung und mindere spontane Mobilität, führt Roos aus. Zudem seien diese Hilfeleistungen nicht im Sinne der Betroffenen, die ein selbstbestimmtes, unabhängiges Leben führen wollten. Das müsse in einem reichen Land wie Deutschland ermöglicht werden, pflichtet auch die Pfeffenhausener Abgeordnete Ruth Müller bei. Bei zahlreichen Vor-Ort-Terminen und Gesprächen hat sich Müller in den letzten Jahren ein Bild von der Situation gemacht und eine Unterschriftensammlung angeregt.

1200 Unterschriften der Neufahrner Bürgerinnen und Bürger, die den barrierefreien Ausbau fordern, wurden von Bürgermeister Peter Forstner und seinen Stellvertretern am 30. November 2015 im Bayerischen Landtag überreicht.

Die Umsteigezahlen haben im Herbst 2016 stark zugenommen, erläuterte Neufahrns Bürgermeister Peter Forstner beim Besuch von Ruth Müller und Bernhard Roos in Neufahrn: "Geschuldet ist dies sicher dem verbesserten Angebot der Bahn, aber auch den steigenden Einwohnerzahlen in Neufahrn und den umliegenden Orten. Eine weitere deutliche Zunahme erwarten wir durch den Anschluss der Bahnlinie an den Münchner Flughafen durch die sogenannte Neufahrner Kurve.“

Gemeinsam mit ihrer niederbayerischen Kollegin Johanna Werner-Muggendorfer fordern Ruth Müller und Bernhard Roos deshalb die Staatsregierung in einem Antrag auf, den Bahnhof Neufahrn vordringlich für den barrierefreien Ausbau 2018 bis 2023 vorzusehen. Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Bernhard Roos wird dazu am Donnerstag im Landtag im Ausschuss für Wirtschaft sprechen und für die Gemeinde und ihre Bürger Partei ergreifen, damit der Neufahrner Bahnhof endlich barrierefrei wird.

 

Bildunterschrift: Bernhard Roos, MdL (3.v.li.) informierte sich persönlich über die Verhältnisse am Bahnhof Neufahrn. Mit dabei: (v.l.) Gemeinderat Alex Stigler, Bürgermeister Peter Forstner, Ruth Müller, MdL, Fraktionsvorsitzender im Kreistag Sebastian Hutzenthaler und Monika Forstner

 

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