Alkoholfreies Bier: Faire Chancen für kleine Brauereien

Veröffentlicht am 21.07.2025 in Landwirtschaft & Forsten

Alkoholfreies Bier liegt im Trend – für kleine Brauereien ist dessen Produktion jedoch eine technologische und finanzielle Herausforderung, die sie oft nicht stemmen können. Die SPD-Landtagsfraktion will den „Kleinen“ der Branche unter die Arme greifen. „Bayerns Reichtum an Brauereien ist sprichwörtlich“, erklärt die ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Ruth Müller. „Wir wollen, dass diese Vielfalt erhalten bleibt und dass auch die handwerklichen Familienbetriebe – speziell auf dem Land – vom Boom der Alkoholfreien profitieren können.“

Eine Lösung könnte ein innovatives Förderprogramm sein, das die SPD prüfen lassen will. Dabei sollten auch Modelle berücksichtigt werden, bei denen mehrere Betriebe Entalkoholisierungstechnik oder Abfüllanlagen gemeinsam nutzen. Sollte es Hemmnisse im bestehenden Förderrecht geben, müssen sie identifiziert und überwunden werden. „Ein landesweites Förderprogramm wäre ein Leuchtturm für fairen Wettbewerb und für unsere Wertschätzung handwerklicher Braukunst“, betont Ruth Müller. „Der bewusstere Umgang mit Alkohol sollte nicht nur auf die Großen der Branche beschränkt sein. Es ist traurig, dass CSU, Freie Wähler und Grüne das anders sehen und im heutigen Wirtschaftsausschuss Bayerns Familienbrauereien die kalte Schulter gezeigt haben“. CSU und FW haben den SPD-Antrag abgelehnt, die Grünen haben sich enthalten.

Das Brauen alkoholfreier Biere ist technisch anspruchsvoll und lohnt sich daher erst ab einer bestimmten Menge. Kleinere Brauereien verzichten daher oft auf diesen Schritt und laufen damit Gefahr, auf längere Sicht Marktanteile zu verlieren. Denn während der Absatz alkoholhaltigen Bieres sinkt, hat sich die Menge der „bleifreien“ Alternative in 25 Jahren versechsfacht – ein klares Zeichen, wohin die Reise geht. Der Bayerische Brauerbund würde es ebenfalls grundsätzlich

Eine Lösung könnte ein innovatives Förderprogramm sein, das die SPD prüfen lassen will. Dabei sollten auch Modelle berücksichtigt werden, bei denen mehrere Betriebe Entalkoholisierungstechnik oder Abfüllanlagen gemeinsam nutzen. Sollte es Hemmnisse im bestehenden Förderrecht geben, müssen sie identifiziert und überwunden werden. „Ein landesweites Förderprogramm wäre ein Leuchtturm für fairen Wettbewerb und für unsere Wertschätzung handwerklicher Braukunst“, betont Ruth Müller. „Der bewusstere Umgang mit Alkohol sollte nicht nur auf die Großen der Branche beschränkt sein. Es ist traurig, dass CSU, Freie Wähler und Grüne das anders sehen und im heutigen Wirtschaftsausschuss Bayerns Familienbrauereien die kalte Schulter gezeigt haben“. CSU und FW haben den SPD-Antrag abgelehnt, die Grünen haben sich enthalten.

Das Brauen alkoholfreier Biere ist technisch anspruchsvoll und lohnt sich daher erst ab einer bestimmten Menge. Kleinere Brauereien verzichten daher oft auf diesen Schritt und laufen damit Gefahr, auf längere Sicht Marktanteile zu verlieren. Denn während der Absatz alkoholhaltigen Bieres sinkt, hat sich die Menge der „bleifreien“ Alternative in 25 Jahren versechsfacht – ein klares Zeichen, wohin die Reise geht. Der Bayerische Brauerbund würde es ebenfalls grundsätzlich

 

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