
SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller begrüßt den Frauenbund Vilsbiburg im Maximilianeum

SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller begrüßt den Frauenbund Vilsbiburg im Maximilianeum
Eine größere Gruppe des Frauenbundes Vilsbiburg hat vergangene Woche auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller im Rahmen einer Landtagsfahrt das Maximilianeum besucht.
Nachdem die Frauen am Vormittag auf eigene Faust die Münchner Innenstadt erkundet hatten, konnten sie sich mittags in der Kantine des Landtags stärken. Bei einer Führung durch die repräsentativen Räume erfuhren die Besucherinnen viel Erstaunliches über die Geschichte und die Architektur des historisch bedeutsamen Gebäudes. In einem kurzweiligen Film wurde ihnen die Arbeit der Abgeordneten und der Verwaltung, Gesetzgebungsprozesse und natürlich ihre eigenen Möglichkeiten, an diesen mitzuwirken, vorgestellt.
Der abschließende Höhepunkt des Landtagsbesuches war die Besichtigung des Plenarsaals. Für eine Diskussion mit der Landtagsabgeordneten Ruth Müller durften die Besucherinnen auf den Stühlen Platz nehmen, auf denen sonst die Abgeordneten sitzen. Müller stellte sich und ihre Arbeit im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus vor und beantwortete zahlreiche Fragen.
Ein wichtiges Thema war dabei auch die Rolle der Frauen in der Politik. „Leider trauen sich noch immer viel zu wenige Frauen, politische Verantwortung zu übernehmen. In den 35 Gemeinden des Landkreises Landshut sitzen gerade mal sechs Frauen in den Chefsesseln im Rathaus. Eine Landrätin gab es hier noch nie“, verwies Müller auf die Situation in ihrer Heimat. Deshalb freue sie sich, dass auch der katholische Frauenbund die Kampagne „Bavaria ruft“ von Landtagspräsidentin Ilse Aigner unterstützt und appellierte an die Frauen aus Vilsbiburg, sich politisch zu engagieren. Die Abgeordnete verwies dabei unter anderem auf ihre Ehrenämter als Gemeinde- und Kreisrätin in ihrer Heimatgemeinde Pfeffenhausen. Auch die Eindrücke ihrer Arbeit in diesen Gremien seien wichtig für ihre Arbeit im Bayerischen Landtag.
Aufgeräumt wurde bei der Landtagsfahrt auch mit dem Mythos, die Landtagsabgeordneten seien „nicht da“, wenn sie zum Beispiel bei Fernsehaufnahmen im Plenarsaal nicht zu sehen sind. Vielmehr passiert die eigentliche Arbeit in den Ausschüssen. Erst wenn die Beschlüsse dort vorbereitet worden sind, kann im Plenum darüber abschließend diskutiert und entschieden werden. Parallel zu diesen Sitzungen haben die Abgeordneten viele Termine – zum Beispiel mit Besuchergruppen – für die sie ihre Sitzungsteilnahme unterbrechen müssen und dürfen.
Müller, die sich ihrer repräsentativen Aufgabe bewusst ist und deshalb bei ihren zahlreichen Vor-Ort-Terminen im Kontakt mit den Mitbürgerinnen und Mitbürgern bleibt, weiß wie wichtig der Austausch ist: „Nur wenn ich weiß, was die Menschen in meinen Stimmkreisen bewegt, kann ich mich auch für sie einsetzen und ihre Belange mit in den Landtag nehmen“. Durch die Informationsfahrt hätten die Abgeordneten die Möglichkeit, ihren Wählerinnen und Wählern zu zeigen, dass sie transparent und bürgernah arbeiten.
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