333 Millionen Euro für die Sanierung kommunaler Sportstätten

Veröffentlicht am 27.10.2026 in Allgemein

Ruth Müller begrüßt neue Förderrunde von Bundesbauministerin Verena Hubertz – Landshuter Stadtbad profitiert bereits

Gute Nachrichten für Sportvereine, Städte und Gemeinden: Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) hat eine neue Förderrunde zur Sanierung kommunaler Sportstätten gestartet. Dafür stehen bundesweit 333 Millionen Euro zur Verfügung. Die gleiche Summe wurde bereits 2025 für die Sportstättensanierung bereitgestellt. Im Jahr 2026 kamen nun weitere 250 Millionen Euro speziell für Schwimmbäder hinzu. Insgesamt umfasst das Förderprogramm damit 916 Millionen Euro aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität.

„Die SPD hat sich dafür eingesetzt, dass das Sondervermögen auch dort ankommt, wo die Menschen leben: in unseren Städten und Gemeinden. Denn eine funktionierende Turnhalle oder ein saniertes Schwimmbad sind keine Luxusprojekte, sondern gehören zur Daseinsvorsorge“, betont die Landshuter SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller.

Dass die Bundesförderung auch in Landshut ankommt, zeigt die jüngste Förderzusage für das Landshuter Stadtbad: Erst im September wurden 980.000 Euro Bundesmittel für die Sanierung des Hallenbads bewilligt. Die Gesamtkosten des Sanierungsprojekts werden auf rund 16,5 Millionen Euro geschätzt. „Hier wird deutlich, was sozialdemokratische Politik ganz konkret vor Ort bewirken kann. Gerade in Zeiten knapper kommunaler Kassen brauchen unsere Städte und Gemeinden verlässliche Unterstützung, damit wichtige Einrichtungen für alle Menschen erhalten bleiben“, so Müller.

Nach dem Corona-Tief befinden sich die bayerischen Sportvereine auf einem Höhenflug, was die Mitgliederzahlen angeht, und haben einen neuen Rekord aufgestellt: Laut dem Landes-Sportverband sind aktuell 5,1 Millionen Mitglieder in rund 11.500 Vereinen aktiv.

„Mehr als 90.000 Mitgliedschaften in rund 200 Sportvereinen in Stadt und Landkreis Landshut zeigen, welchen Stellenwert der Vereinssport bei uns hat. Hier wird nicht nur trainiert und um Punkte gekämpft, sondern auch Gemeinschaft gelebt, Integration gefördert und wertvolle Jugendarbeit geleistet“, betont die Landshuter Stimmkreisabgeordnete.

Bis zu 75 Prozent Förderung möglich

Gefördert werden die Sanierung und Modernisierung kommunaler Sportstätten wie Sporthallen, Sportplätze und weiterer Sporteinrichtungen. Dabei spielen unter anderem energetische Standards, Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit eine wichtige Rolle. Der Bund übernimmt grundsätzlich bis zu 45 Prozent der förderfähigen Kosten, bei einer anerkannten Haushaltsnotlage. Pro Projekt sind Zuschüsse zwischen 250.000 und acht Millionen Euro möglich. Auch Sportvereine können über ihre Kommunen von der Förderung profitieren.

„Ich möchte die Städte und Gemeinden in Stadt und Landkreis Landshut ermutigen, ihre Sanierungsvorhaben zu prüfen und die Fördermöglichkeiten zu nutzen. Denn Investitionen in Sportstätten sind auch Investitionen in das Ehrenamt, in die Jugendarbeit und in die Lebensqualität vor Ort“, so Ruth Müller.

Bis zum 1. Februar 2027 können Städte, Gemeinden und Landkreise, sofern sie Eigentümer der Sportstätte sind, ihre Projektskizzen digital beim Bund einreichen. Weitere Informationen zu den Förderbedingungen und zum Antragsverfahren gibt es unter www.bbsr.bund.de/SKS2026.

 

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